30km/h auf der Sickingmühler Straße?! SPD will es ohne Beratungen!

Da zeigt sich mal wieder die Ignoranz der SPD den Fachausschüssen der Stadt Marl gegenüber.

Ohne eine vernünftige Beratungsfolge stellt die SPD den Antrag die Verwaltung mit einer Liste von Maßnahmen zu beauftragen

1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten zur Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung -Tempo 30- oder für die Zeit von 22:00 bis 06:00 Uhr auf der Sickingmühler Straße zu prüfen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit den Gewerbetreibenden aufzunehmen, um alternative Routen für den LKW-Verkehr zur Entlastung der Sickingmühler Straße zu erörtern.
3. In diesem Zusammenhang ist von der Verwaltung zu klären, ob und unter welchen Voraussetzungen Teile des LKW-Verkehrs über dem Dümmerweg und der Kampstraße
abgewickelt werden könnten.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, den Zustand der Straße fortwährend zu überprüfen, um zusätzlichen Lärm, der durch Straßenschäden entsteht, zu vermeiden.

Dabei vergessen die Sozialdemokraten etwas: Sowohl der Verkehrsausschuss, der Planungsausschuss wie auch die Arbeitsgruppe Unfallverhütung (wo das Ordnungsamt eine vernünftige Expertise hätte abgeben können) wäre vor der Ratssitzung die richtige Beratungsreihenfolge gewesen.

Das nun bald anstehende Mobilitätskonzept sollte außerdem die meisten Fragestellungen in diesem Antrag klären.

Zur Erinnerung
Die SPD warb erst kürzlich für einen Kreisverkehr in Sinsen der schon „beschlossen war“ und die Marler Zeitung berichtete über neuerliche Pläne seitens der SPD, die eine Ortsumgehung in Alt Marl durch das Landschaftsschutzgebiet skizzieren.

Liebe Sozialdemokraten, mit Schnellschüssen ist niemandem geholfen, es muss eine Gesamtkonzept auf den Tisch!

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