Bebauungsplan Nr. 241 ‚Römer-Quartier Hüls‘

Kann dieses Projekt einen Fortschritt für Hüls bedeuten?
Daniel Schulz (Sprecher im Stadtplanungsausschuss) erklärt:

Anwohner
Die Mieter des Ahornweg mussten aus der lokalen Presse davon erfahren, dass ihre Wohnungen im Zuge der Baumaßnahmen überplant wurden. Hier ist die VivaVest als Vermieter in der Pflicht, gemeinsam mit dem Investor der Dialog mit den Anwohnern zu suchen. Nur wenn mit offenen Karten gespielt wird und eine faire und vernünftige Regelung für die Anwohner*innen gefunden wird, hat dieses Projekt eine Zukunft.

Verkehr
Die Römerstraße ist genau wie die Victoriastraße eine der Hauptverkehrsstraßen in Hüls. Schon heute sind diese Verkehrswege überlastet. Eine verkehrliche Anbindung muss so geplant werden, dass sich die Situation nicht noch mehr zuspitzt, aber auch die Anwohner der umliegenden 30-Zonen keine Mehrbelastung hinnehmen müssen.

Architektur
Hier ist der Gestaltungsbeirat der Stadt gefragt. Viel zu viele Bausünden mussten die Marler Bürger*innen in jüngster Vergangenheit hinnehmen. Als „Visitenkarte“ und Tor zum Stadtteil muss die Ecke Römerstraße / Victoriastraße besonders sorgfältig geplant werden.

Fußgängerzone
Das Römer-Quartier darf kein „neuer Standort“ sein, sondern muss als Ergänzung zur Fußgängerzone geplant werden. Spätestens wenn das neue Projekt begonnen wird, muss die Fußgängerzone auch saniert werden um die Attraktivität zu steigern. Dabei darf die Entwicklung des Trogemann-Ecke nicht aus den Augen verloren werden.


Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird sich nicht grundsätzlich GEGEN dieses Projekt stellen. Es darf allerdings nicht als eigenständiger Kaufpark geplant werden, sondern als Ergänzung zum Stadtteil.

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