Offener Brief an die Marler Zeitung

Thema: Bürgerinitiativen in Marl

Eigentlich müsste sich die Marler Politik doch endlich einmal fragen, warum haben wir eine ständig zunehmenden Zahl von Bürgerinitiativen in Marl?
Jahnstadion, Römerquartier, Halde Brinkfortsheide, Loe-Auen und Saria sind nur die „populären“ Beispiele der der letzten Wochen und Monate.
Gibt es im Marl eine bürgernahe Politik? Werden die Betroffenen immer frühzeitig informiert und beteiligt, wenn in der Stadt etwas passiert? Oder ist die Politikverdrossenheit gerechtfertigt, weil die Mehrzahl der Volksvertreter doch noch die Entscheidungen „im stillen Kämmerlein“ treffen möchte?

Kleine Fraktionen werden oft als Skandalisierer, Verweigerer oder Kaputtredner abgestempelt, wenn sie Anliegen vortragen die durch Bürger und Bürgerinnen an sie herangetragen wurden.

Ich würde mir mehr Sensibilität von unseren Volksvertretern wünschen. Auch wenn Emotionen in der Politik nicht zielführend sind, muss man aber gerade auf diese in den Diskussionen eingehen, wenn sie aus der Bevölkerung kommen.

Wolfram Weidner sagte mal: Bürgerinitiativen vertreten das Volk gegenüber den Volksvertretern.

Das ist kein Zitat, was ich mir für Marl wüsche. Und ich denke da geht es allen so. Also lasst uns gemeinsam für eine transparente und bürgernahe Politik kämpfen.

Daniel Schulz (Stadtverbandvorsitzender)

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