Bergehalde Gate.Ruhr

Unser Antrag:

Um das Vorhaben Gate.ruhr realisieren zu können, muss die Bergehalde neben dem ehemaligen
BASF- Kraftwerksgelände „umgeklappt werden.
Auch für diese Halde muss es einen Rahmenbetriebsplan geben. Schließlich ist das aufgeschüttete
Material aus dem Jahr 1956/1957, als der Schacht 7 abgeteuft wurde.
Aus diesem Grund beantragen wir, dass die Verwaltung zu folgenden Themen Stellung
nimmt:
1. Kann die Stadt jetzt schon das Gelände „bewerben“ wenn nicht einmal sicher ist, wann und wie
die Halde aus der Bergaufsicht entlassen wird? Oder ist dies schon geschehen?
2. Besitzt diese Halde eine Basisabdichtung? Muss diese Basisabdichtung dann auch für die Fläche
hergestellt werden auf der das Bergematerial „umgeklappt“ werden soll?
3. Ist die RAG dann aus der Verpflichtung genommen, für die Ewigkeitslasten an diesem Standort
aufzukommen?
4. Gibt es Pläne einen Ausgleich für den Verlust dieser, eigentlich für die Öffentlichkeit zugänglichen
Grünfläche zu schaffen? Und wo werden die laut Bebauungsplan vorgeschriebenen
Ersatzpflanzungen im Plangebiet stattfinden?
5. Ist im Rahmen der der Machbarkeitsstudie ein Umweltgutachten erstellt worden, in dem die
Artenvielfalt der Tiere aufgeführt ist, die sich dort angesiedelt hat (Rehe, Füchse, Singvögel)? Wenn
ja, wie wird mit den Tieren umgegangen?

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Eine Antwort der Verwaltung ist nicht mehr notwendig. Die Bergehalde kann nicht „umgeklappt werden. Dem Großprojekt Gate.ruhr fehlen so 12 Hektar vermarktbare Fläche.
Das Material der Bergehalde eignet sich nach Aussage der Gutachter nicht, um eine Fläche herzustellen auf der gebaut werden kann. Nur mit extrem hohem finanziellen Aufwand wäre dies zu realisieren. Somit werden die Pläne verworfen.

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