Schadstoffe im Rathaus

Mit seinem Beschluss das Rathaus zu sanieren, hat der Stadtrat der Verwaltung die Aufgabe
gegeben, aktiv tätig zu werden.
Es gibt bereits eine zweite Kostenschätzung bezüglich dieses Vorhabens.
Leider liegen den Fraktionen noch keine Gutachten vor, wie stark die Belastung durch Schadstoffe
im Rathaus ist.
Volatile Organic Compounds (flüchtige organische Verbindungen wie Lösemittel in Klebern, Farben,
Lacken, Bodenbelägen oder auch Möbeln), Dach- und Fassadenplatten, Dichtungen, Klebemassen,
Fliesenkitten oder Materialien in Lüftungskanälen aus Asbestfasern, künstliche Mineralfaserplatten
(KMF) die vor 2000 als Lärm- und Wärmedämmung eingebaut wurden (krebserregend), Schimmel
durch mangelhafte Wärmedämmung sowie Schäden am Dach oder an der Fassade und
Schwermetalle in Farbpigmenten oder älteren Holzschutzmitteln, in Fehlbodenschüttungen oder
Bodenbelägen auftreten sind nur einige Beispiele.
Aus diesem Grunde beantragen wir:
1. Die Verwaltung legt im Einzelnen dar, welche Erkenntnisse es über vorhandene Schadstoffe im
Rathaus gibt.
2. Sie erläutert, ob es ein Gutachten gibt, das sich mit der Entsorgung während der Sanierung
befasst und welche Kosten dafür veranschlagt sind.
3. Wenn es ein Gutachten gibt, lädt die Verwaltung den zuständigen Gutachter ein um die Politik zu
diesem Thema zu informieren.
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Der Stadtplanungsausschuss ist unserem Antrag gefolgt. Einstimmig wurde beschlossen, dass der Politik das Gutachten was sich aktuell in der Fertigstellung befindet präsentiert wird.

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