Ergebnisprotokoll zum Themenabend Freiräume

Um Freiräume attraktiver zu gestallten müssen Wohnquartiere durch Sanierungsmaßnahmen qualitativ aufgewertet werden. Darüber waren sich die Anwesenden einig.

Christian T. aus Hüls sagt, wirklich unbewohnbare Quartiere müssen abgerissen werden. Er sieht die Pflicht bei den Bürgerinnen und Bürgern, Ideen und Alternativen aufzuzeigen. Aber Politik und Verwaltung sollen die Bürgerbeteiligung auch ernst nehmen und intensiver verfolgen. Seiner Meinung nach liegen die Probleme in der Politik, denn diese wäre nicht bereit „einen falschen weg nicht weiter zu gehen“. Gute Beispiele für gelungene Freiräume kann er nicht nennen.

Peter s. aus Hüls sieht die Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht Missstände zu ermitteln und öffentlich zu machen. Außerdem beklagt er den Personalmangel im Bereich Stadtplanung. „Man macht es sich zu einfach“ sagte er. Inzwischen zweifle er an der Qualifikation der Mitarbeiter.
-Man muss Baulücken nutzen und einen reellen Bedarf ermitteln wenn Wohnbebauung entsteht. Die Sanierung von Altbauten müsste stärker unterstützt werden.
-Was ist schon heute gut? Gänsebrink, Friedhof Sickingmühler-Str., die Burg und der Jahnwald.

Jürgen A. aus Brassert vermisst den Dialog zwischen Bürgern und Politik / Verwaltung. Aus seiner Sicht könnten Freiräume durch Kooperationen und Partnerschaften deutlich aufgewertet werden. Dafür wäre er auch bereit sich einzumischen und zu motivieren. Die Bürger müssen aus seiner Sicht Aufmerksamkeit an den Tag legen und die Entwicklungen mit „lenken“. Attraktive Freiräume sieht er in Marl nur wenige. Das schiebt er teilweise auch auf den Egoismus der Beteiligten Akteure.

Christine O. aus Hamm erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand bezüglich der Halde Brinkfortsheide. „Man bekommt von der Bürgerinitiative einen Flyer, aber ist gar nicht richtig informiert. Das reicht wir so nicht“.

Neben den oben genannten Personen waren noch Vertreter der „Bürgerinitiative Jahnwald“ anwesend und Mitglieder der Bündnisgrünen, unter anderem die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Birgit Sandkühler und der Stadtverbandvorsitzende und baupolitische Sprecher Daniel Schulz. Mehr als 2 Stunden wurde konstruktiv diskutiert. Wir bedanken uns bei allen die unserem Aufruf gefolgt sind!

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