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Schulpolitik
23Nov

Anfrage: Die Stadt muss wissen ob und wie die Schulen funktionieren

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Die Stadt muss wissen ob und wie die Schulen funktionieren

 

Auf die Anfrage 2011/0370 – Bündnis 90/Die Grünen, ob es in den letzten drei Jahren erwähnenswerte Entwicklungen im Bereich der Schulpolitik gegeben hat, stellte die Verwaltung fest, dass die Verwaltung diese Frage nicht beantworten kann und verwies auf einen Zeitungsartikel der Lokalzeitung.
Die Schulabschlüsse des Schuljahres 2010/2011, sowie offensichtlich alle Abschlusszahlen der letzten Jahre, wurden, so geht aus der Antwort der Verwaltung  (2011/0470) hervor, grundsätzlich nicht von der Verwaltung erhoben, weil „dies nicht in der Zuständigkeit Schulverwaltung sondern der Schulen liege“. Die Tatsache, dass die Verwaltung weiß wie viele Schülerinnen und Schüler mit welchen Noten und welchen Schulabschlüssen in Marl  2011 ihre Schullaufbahn beenden ist allein der Anfrage (2011/0370 – Bündnis 90/Die Grünen) geschuldet.
Nach unserer Auffassung muss eine Kommune um Akzente der Eigenverwaltung, insbesondere der Förderung von schulischen und außerschulischen Angeboten für Kinder und Jugendliche zu setzen über die Entwicklung, zumindest im Bereich der Schulabgänger bescheid wissen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Frage:

 

  1. Aufgrund welcher Informationen gestaltet die Verwaltung die Schulpolitik in Marl.
    Woran erkennt sie Schulen die einen erhöhten Förderbedarf (fachlich, Freizeitangebote, Integrationshilfen, etc.) haben.
  2. Werden in Zukunft Erhebungen vorgenommen, ohne dass die Politik entsprechende Anfragen stellen muss.
  3. Wie verteilen sich die Abgänger der Grundschulen auf die weiterführenden Schulen. Ich bitte hier um eine Auflistung von welchen Grundschulen die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schule im 5. Schuljahr kommen. Aus der Auflistung soll zumindest die prozentuale Verteilung auf die Schulformen hervor gehen.

 

Max Malkus

(Ratsmitglied)

26Okt

Unehrliches Spiel mit der Dr. Carl-Sonnenschein-Schule

Kaum eine Woche ist es her, dass die aktiven Eltern der Dr. Carl-Sonnenschein-Schule einen Teilerfolg in der Ratssitzung errungen haben, schon treibt die Stadtverwaltung erneut ein böses Spiel mit ihnen und versucht die Schule „durch die Hintertür“ zu schließen.

Die Eltern hatten mit ihrem Protest zumindest erreicht, dass auch im nächsten Schuljahr eine Eingangsklasse in der Schule ermöglicht wird. Jetzt wird bekannt, dass Anmeldungen für die Dr.-Carl-Sonnenschein-Schule aber in der Schule, sondern an der konkurrierenden, aber bei den Anmeldungen schwächelnden, Bonifatius-Schule stattfinden sollen.

Der gerade bei den Eltern mühsam zurückerkämpfte Vertrauensbonus der Verwaltung wird auf diese Art gleich wieder verspielt. Will man der, bei den Eltern ungeliebten Bonifatiusschule so den „Erstzugriff“ auf die anmeldenden Eltern zuschieben ?

Glaubt die Verwaltung wirklich, dass die Bonifatius-Schule den Eltern empfehlen wird, ihre Kinder bei der Konkurrenz anzumelden ?

Wir fordern die Verwaltung auf, auch die nächsten Anmeldungen in den Gebäuden der jeweiligen Schulen zu ermöglichen.

Sollte dieses Vorhaben nicht zurückgenommen werden, werden wir in der nächsten Ratssitzung einen entsprechenden Antrag stellen.

Für den Vorstand
Michael Sandkühler

13Okt

Der Elternwille muss berücksichtigt werden.

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Bündnis 90/Die Grünen Marl lehnt die von der Stadtverwaltung Marl beabsichtigte Zusammenlegung der Dr.Carl-Sonnenschein-Schule mit der Bonifatiusschule ab.
Wir halten wir es für falsch, schon im nächsten Schuljahr keinen Schulneulingsjahr- gang mehr aufzunehmen.
Dadurch stirbt die Schule im Bewusstsein der Bürger und verliert jegliche Identität. Das Schulleben würde langsam erlöschen.
Wir halten es für besser den Elternwillen zu berücksichtigen der anhand der Anmeldezahlen eindeutig zeigt, dass ihre Kinder zu Dr. Carl-Sonnenschein Schule gehen sollen und nicht zur Bonifatiusschule, deren Anmeldezahlen demnächst weiter zurückgehen werden.
Das Möglichkeiten bestehen zeigt das Beispiel der Johannes- /Haardschule in Sinsen, wo auch ein gleitender Übergang ermöglicht wurde. Das dies kein Einzelfall ist zeigen auch Beispiele aus anderen Kreisstädten. In Dorsten wurde für die Agatha- Schule mit Teilstandort in Altendorf-Ulffkotte auch eine elterngerechte Lösung gefunden.
Weiterhin ist die Dr.Carl-Sonneschein-Schule ist die letzte reine katholische Grundschule Marls und bietet Eltern, die ihr Kind in diesem Sinne ausgebildet haben wollen die einzige Möglichkeit dies zu tun.
Die Floskel „mit katholischer Ausrichtung“, die die zukünftige zusammengelegte Schule haben soll, ist unbestimmt und bietet keine verbindliche Ausgestaltung. Das Dekanat der katholischen Kirche in Marl lehnt deshalb die Zusammenlegung ebenfalls strikt ab.
Aufgrund der im Vorfeld erneut desolaten Informationspolitik, bei der die Eltern er neut aus der Presse erfahren mussten, was mit der Schule ihrer Kinder passieren soll, konnten die positiven Argumente für den Erhalt der Schule überhaupt nicht in die Verwaltungsvorlage eingearbeitet werden.
Den Ratsmitgliedern sollte noch einmal deutlich vor Augen geführt werden, dass sie eine Schule vernichten würden, die,
–  ein einzigartiges, umfangreiches Angebot der Freien Arbeit für die Schüler an- bietet, das unter Mithilfe vieler Eltern die unterschiedlichsten Projekten betreut.

–  von den Anmeldezahlen her deutlich macht, dass sie eine beliebte Schule ist, die auch in den nächsten Jahren stabile zweizügige Schülerzahlen bieten wird, während die Bonifatiusschule, aus welchen Gründen auch immer von den Eltern abgelehnt wird. Nicht umsonst beabsichtigen viele Eltern der Dr.- Carl-Sonnenschein Schule, bei einer Zusammenlegung ihre Kinder an der Goetheschule anzumelden, was zum nächsten organisatorischen Chaos in der Schulverwaltung führen wird.

–  allein aufgrund von Annahmen im Schulentwicklungsplan geschlossen werden soll, obwohl gerade dieser Plan zweifelhaft zustande gekommen ist und von vorneherein mit Fehlern behaftet war. Dem Gutachter wurden von Anfang an Fehler nach gewiesen. Hier sei nur die schlechte Bewertung des Schulhofs angeführt, obwohl dieser vom Förderverein mit Spielgeräten ausgestattet wor- den ist.

–  „kindersicher“ an einer Nebenstraße liegt, anders als die Bonifatiusschule.

–  eine gesicherte Betreuung bis 13.45 Uhr anbietet und die Eltern nicht zwingt 
am „Offenen Ganztag“ teilzunehmen, ohne dass Bedarf besteht. Dies war für viele Eltern ein wichtiges Argument ihre Kinder dort anzumelden, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen.

Wer Prestigeobjekte wie die Scharounschule mal eben mit zusätzlichen 1,5 Millionen subventioniert, sollte die anderen Schulen in der Stadt nicht opfern.
Uns ist bewusst, dass bei einem Rückgang der Anmeldezahlen irgendwann ein Zusammenschluss unumgänglich sein könnte. Bis dahin, sollten aber funktionierende Schulen nicht durch Verunsicherung der Eltern „kaputtgeredet“ und voreilig geschlossen werden.

 

Für den Vorstand
Michael Sandkühler

28Jun

Anfrage: Schulabschlüsse

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Das Abitur ist geschrieben, die Sommerferien stehen vor der Tür.

Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche Schulabschlüsse verteilen sich wie auf die Schulabgänger in 2011.
  2. Gib es erwähnenswerte Entwicklungen bzgl. der Noten im Vergleich zu den letzten drei Jahren
  3. Wie viele „Spitzenabturienten“ (Ø 1,x ) gibt es in diesem Jahr in Marl?
  4. Wie viele Jugendliche verlassen ohne Schulabschluss, wie viele mit Hauptschulabschluss (Aufschlüsselung nach 10/9 Jahre) die weiterführenden Schule. (Haupt-, Real-, Gesamtschule, Gymnasium)

Die Anfrage wird nicht im Schulausschuss gestellt, die Sitzung von diesem lag vor den Abiturprüfungen, deren Noten erst jetzt jetzt bekannt sind und den Lehrerkonferenzen zu den Abschlusszeugnissen.

 

Max Malkus
(Ratsmitglied)

17Apr

Schießstände an Schulen sollen nicht wieder Thema werden

11Mrz

Antrag: Amoklaufprävention

Am 11. März jährte sich der Amoklauf von Winnenden zum ersten Mal. Die Tat hat uns alle schockiert und uns mit tiefer Trauer und Mitgefühl für die Hinterbliebenen erfüllt. Die Politik und Rechtsstaat hat die schreckliche Tat damals vor eine unmissverständliche Aufgabe gestellt:

Alle Anstrengungen zu unternehmen, damit sich so etwas nicht wiederholt.

Die Anstrengungen auf Bundesebene haben nur wenig hervorgebracht, weder Schwarz-Rot noch die Tiegerenten Koalition scheinen den Ernst der Lage begriffen zu haben. Die Verantwortung kann aber nicht alleine beim Bund liegen. Wir als Kommune sind verpflichtet nicht nur eine Gewaltprävention zu schaffen sondern alle Schülerinnen und Schüler schon vor den potentiellen Kontakt mit Schusswaffen zu schützen. Dazu zählt es insbesondere tötliche Schusswaffen nicht dort einzusetzen wo 10 Meter weiter im gleichen Gebäude Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen unterrichtet werden. Sollte sich in Marl, was genau so absurd klingen mag, wie in der Gemeinde Winnenden vor einem Jahr ein Amoklauf ereignen, so dürfen wir sicher sein, dass sich die Politik die Frage stellen muss, warum wir Schießstände in öffentlichen Schulen dulden.

Wir beantragen daher:

Die Stadt kündigt zeitnah alle Verträge die für die die Schießstände in Marler Schulen verantwortlich sind.

Für die Fraktion

gez. Max Malkus  (stellv. Fraktionsvorsitzender)

 

31Dez

Dringlichkeitsantrag: Straßen wichtiger als Schulen

Straßen wichtiger als Schulen ?

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Im Betriebsausschuss ZBH wurde in der letzten Woche vom Kämmerer Dr. Gläseker erklärt, dass man die Baumaßnahmen an der Ernst-Immel Realschule und an der Käthe Kollwitz Schule zwar beschließen könne, sie würden aber dennoch nicht durchgeführt, weil der Regierungspräsident dies wegen des desolaten Haushalts der Stadt untersagt hätte. Des Weiteren wäre auch die Erstellung des Kreisverkehrs an der Bergstrasse von der Aufsichtsbehörde gestoppt worden.

Für den Kreisverkehr hätte die Verwaltung aber eine andere Möglichkeit gefunden, wie er dennoch gebaut werden kann. Bereits im Zusammenhang mit dem letzten Haushalt war von uns kritisiert worden, dass Gelder vorrangig für Straßen ausgegeben werden sollten.

In diesem Zusammenhang stellen wir folgende
Fragen:
1. Welche Finanzierungsmöglichkeit wurde für den Kreisverkehr gefunden ?
2. Warum wird diese Finanzierungsmöglichkeit nicht zunächst für die Schulen eingesetzt ?

Die Dringlichkeit dieser Anfrage ergibt sich daraus, dass die Informationen erst nach Ende der Frist für Ratsvorlagen bekannt geworden sind und ohne die Informationen möglicherweise Entscheidungen getroffen werden, die nicht im Sinne der Marler Bevölkerung sind.

Für die Fraktion

Siegfried Schönfeld

 

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