Abgelehnte Anträge der Grünen sollten erneut beraten werden – #Klimanotstand

Egal ob über Dach- und Fassadenbegrünung oder eine Beschattung öffentlicher Freiflächen und Einrichtungen durch neu gepflanzte Bäume geredet wurde, unsere Anträge wurden meist mehrheitlich abgelehnt. Auch der Antrag in Neubaugebieten die sogenannten „Steinwüsten“, also Schottergärten vor den Häusern in Neubaugebieten zu verbieten scheiterte im Rat der Stadt Marl.

Baupolitischer Sprecher Daniel Schulz:
Wir sollten auch nochmal ernsthaft darüber diskutieren wie viel Sinn die beschlossene Variante der Jahnstadionbebauung macht und ob wir das Baugebiet an der „Gärtnerei Lauf“ zurückstellen bis Kompensationsmaßnahmen auf Marler Stadtgebiet möglich sind. Auch die neuen Industrie- und Gewerbeflächen die die Verwaltung vorschlägt sollten nochmal geprüft werden (Hier der Bericht)

Auch die 300€ im Jahr, für eine Mitgliedschaft im Bündnis der Kommunen für biologische Vielfalt waren der Mehrheit aus SPD und CDU zu viel. Schulungen für Mitarbeiter der Verwaltung und die Aussicht auf Fördergelder zur Umsetzung von Maßnahmen zur ökologischen Vielfalt wären für die Stadt dabei drin gewesen.

Dem klimafreundlichen Mobilitätskonzept und dem Grünflächenkonzept müssen jetzt ganz andere Prioritäten zugeordnet werden!

Fraktionsvoritzender Michael Sandkühler:
Eins ist doch wohl klar, ein „weiter so“ wird es mit uns nicht geben. Jetzt wollen wir auch Ergebnisse sehen, wenn sich plötzlich alle Parteien die grüne Politik auf die Fahne schreiben. Die Entscheidungen der letzten Monate müssen alle nochmal auf den Prüfstand, wenn noch keine unwiderruflichen Tatsachen geschaffen wurden.

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