Änderung des Bebauungsplanes Nr. 153 „Marienquartier“ der Stadt Marl

Anlässe und Ziele der Planung sowie Bewertung des bestehenden Planungsrechtes
Im Geltungsbereich der siebten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 153 „Marienquartier“ für den Bereich Hülsbergstraße/Ovelheider Weg sind verschiedene Änderungen vorgesehen, die in einem Verfahren bearbeitet werden.

In Änderungsbereich A liegen im Bereich der Mendelssohnstraße in Flur 155, die Flurstücke 992 und 1022. Bei diesen Grundstücken ist eine verträgliche Ergänzung der vorhandenen Bebauung mit Ein- oder Doppelhaushälften angestrebt.

Für Änderungsbereich B soll die im rechtskräftigen Bebauungsplan ausgewiesene Friedhofs- und Spielplatzfläche als öffentliche Grünfläche und „Fläche zum Schutz, Erhalt, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“ gemäß §9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB festgesetzt werden, um die dauerhafte Sicherung der ökologischen Funktion durch die Stadt zu gewährleisten (Flur 155, Flurstücke 469 und 1037).
Die bislang ungenutzte Fläche entwickelte sich in den letzten Jahren als kleines Stadtwäldchen mit Biotopcharakter. Durch den hohen Grundwasserstand und stellenweise Überschwemmungen, befindet sich die Fläche im Übergangsstadium zu einem Birkenwald (Betuletum pubescentis). Aus ökologischer Sicht bieten immerfeuchte Standorte insbesondere für Insekten, Amphibien sowie deren Prädatoren entscheidende Standortvorteile.

In Änderungsbereich C des oben beschriebenen Geltungsbereiches der siebten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 153 „Marienquartier“ für den Bereich Hülsbergstraße/Ovelheider Weg plant die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus ein selbstfürsorgendes Seniorenwohnen sowie eine Tagespflege mit zehn Plätzen in Trägerschaft. Zusätzlich können im rückwärtigen Bereich des Pfarrhauses Bebauungsmöglichkeiten für ein bis zwei Einfamilienhäuser geschaffen werden.

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