01.01.2019, Nordrhein-Westfalen, Bottrop: Absperrband der Polizei sperrt den Berliner Platz ab. Ein Autofahrer hatte hier in der Silvesternacht seinen Wagen gezielt in eine Fußgängergruppe gesteuert und mindestens vier Menschen zum Teil schwer verletzt. «Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem gezielten Anschlag aus, der möglicherweise in der fremdenfeindlichen Einstellung des Fahrers begründet ist», teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Autofahrer wurde festgenommen. (zu dpa «Mann fährt in Fußgängergruppe - fremdenfeindlicher Anschlag vermutet» vom 01.01.2019) Foto: Marcel Kusch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Anschlag in Bottrop und Essen „Es glich einer Menschenjagt“

In der Silvesternacht hat ein Autofahrer in Bottrop in Nordrhein-Westfalen seinen Wagen in eine Fußgängergruppe gesteuert und mindestens vier Menschen zum Teil schwer verletzt. „Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einem gezielten Anschlag aus, der möglicherweise in der fremdenfeindlichen Einstellung des Fahrers begründet ist“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Fahrer hatte die „klare Absicht, Ausländer zu töten“, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) am Nachmittag in Bottrop. Er sei bewusst in Menschengruppen gefahren, die größtenteils aus Ausländern bestanden hätten.

Der Stadtverband der Bündnisgrünen in Marl zeigte sich betroffen. In einer öffentlichen Stellungnahme merkte Daniel Schulz an, das solche Taten das Ergebnis der Hetze gegen Migranten und dem Populismus der rechten Kräfte in unserem Land sind. „Wir dürfen diese Stimmungsmache und den daraus resultierenden Hass nicht mehr tolerieren!

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, deren Angehörigen und Freunden!

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