Das „Fischer-Wäldchen“ ist Geschichte!

Auch ohne gültigen Bebauungsplan wurden im sogenannten Fischer-Wäldchen nun Tatsachen geschaffen. Wurden vor ein paar Wochen noch „pflegerische Maßnahmen“ durchgeführt, so hat man das Werk nun mit einem totalen Kahlschlag vollendet.

Das Wäldchen musste einer geplanten Wohnbebauung weichen, welche den ersten Schritt in weitere Investitionen in Hüls einläuten soll. Das „Römerquartier“ soll so nach und nach Gestallt annehmen. Denkbar ungünstig ist es diesen Weg damit zu begehen eine weiter grüne Lunge aus Hüls zu zerstören. So groß die Freude auch sein mag das wieder in diesen Stadtteil investiert wird, so hat die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger schnell Grenzen wenn es um die Zerstörung von Freiräumen geht.

Wir sind gespannt welche Kompensationsmaßnahmen hier vorgeschlagen werden. Vielleicht wieder schöne Bäume in Haltern? Oder eine ökologische Aufwertung in Datteln? Wir dürfen gespannt sein. Unsere Anfrage zu den Möglichkeiten Kompensationsflächen in Marl zu schaffen steht jedenfalls auf der Tagesordnung des nächsten Stadtplanungsausschuss

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