Eine Zukunft für Hüls

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Investitionen in Millionenhöhe werden nötig sein um den Stadtteil zu revitalisieren, da sind sich alle einig. Städtebauliche Fehlentscheidungen müssen ausgebügelt werden und der Ortskern muss den neuen Bedingungen einer modernen Fußgängerzone angepasst werden. Dabei geht es in erster Linie um Attraktivität und Aufenthaltsqualität.

Auch das Planungsbüro ist unserer Meinung, das eine nachhaltige Gestaltung mit Staßenbegleitgrün und attraktiven Rad- und Fußwegeverbindungen eines der Kernprojekte sein muss. Der Schritt das sogenannte Trogemann-Eck endgültig vom PKW- Verkehr zu befreien ist längst überfällig. Die Bebauung des Jahnstadions gehört unserer Meinung nach nochmal auf den Prüfstand um diese Grüne Oase im Stadtteil nicht zu zerstören, sondern qualitativ aufzuwerten und mit dem Gänsebrink zu vernetzen. Spielflächen und Plätze die zum verweilen einladen müssen wieder Leben in den Stadtteil bringen damit auch der Einzelhandel und die Gastronomie überlebensfähig bleiben. Fatale Bauprojekte wie der Gewerbepark „Römerquartier“ direkt neben der Fußgängerzone dürfen diesen Prozess nicht torpedieren. Es ist erfreulich das der Investor diese Idee nicht weiter verfolgt.

Kaufland ist jetzt nun mal da, das lässt sich nicht ändern, aber die rückwertige Bebauung im ehemaligen Fischerwäldchen sollte nochmal überdacht werden um das Mikroklima in Hüls nicht vollends zu zerstören. Denn auf den Klimatopkarten des RVR sieht man welche wichtige Funktion dieser letzte Grünzug für den Stadtteil hat (genau so wie der Wald am Jahnstadion). Nehmen wir den Mikroklima in Marl noch mehr Grünflächen werden sich die „roten Flecken“ ausbreiten.


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