Giftmüll mitten in Marl, aber niemand redet darüber

Mit mehr als zwei Millionen Tonnen Chemieabfall gehört die Deponie zu den größten Altlasten im Ruhrgebiet. Die ehemaligen Chemischen Werke Hüls hatten die Deponie seit der Produktionsaufnahme von Kunst-Kautschuck im Zweiten Weltkrieg betrieben. Sie hat keine Basisabdichtung und wurde erst Ende der 1980er Jahre geschlossen.

In der letzten Sitzung des Stadtplanungsausschuss wurde auf Antrag der Bündnisgrünen einstimmig beschlossen, sich vor Ort zu informieren. „In der nächsten Sitzung werden wir darauf drängen dies bald zu tun bevor Gras über die Sache gewachsen ist“, da sind sich die umweltpolitische Sprecherin Birgit Sandkühler und der baupolitische Sprecher Daniel Schulz einig.

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