Grünflächen in Marl – Eine Bilanz

Wie Grün ist Marl?

In Marl gibt es derzeit etwa 100 öffentliche Spielplätze und Bolzplätze und eine Skateranlage. Spielplätze müssen heute vielfältige Funktionen übernehmen, besonders im innerstädtischen Bereich, wo Räume, in denen sich Kinder frei und gefahrlos bewegen können, fehlen.
Spiel und Sport sind wichtige Faktoren für das Leben in einer Stadt. Die Stadt Marl unterhält knapp 20 Sportplätze mit Sportrasenflächen, Kunstrasenflächen oder Tennenflächen.

Im Stadtgebiet Marl gibt es rund 2 100 Hektar Wald, davon rund 320 Hektar im städtischen Eigentum. Der städtische Wald ist fast ausschließlich ein bewirtschafteter Erholungswald. Seine Funktionen sind sehr vielfältig und umfassen insbesondere ökologische und soziale Belange. So ist er gern genutzter Aufenthaltsort in der Freizeit und für den Sport und ist gleichfalls „grüne Lunge“ in der Region. Der Schutz und die Aufrechterhaltung dieser Aufgaben für die nachfolgenden Generationen ist das Oberziel der Bewirtschaftung des Marler Stadtwaldes. Grundsätzlich dienen die waldwirtschaftlichen Maßnahmen der Stadt Marl ausschließlich dem Erhalt der Wälder. Die Maßnahmen ermöglichen eine Erneuerung der Wälder aus eigener Kraft oder beseitigen Monostrukturen mit dem Ziel, Wälder mit heimischen Hölzern zu realisieren. Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl ist mit der Pflege der Marler Forstflächen beauftragt. Die gesetzlichen Bestimmungen sind für den Wald in städtischen Eigentum deutlich schärfer formuliert als beispielsweise für den Privatwald: Der Wald ist im Rahmen seiner Zweckbestimmungen ordnungsgemäß und nachhaltig zu bewirtschaften. Im Fall der Stadt Marl heißt das Ziel: Wir wollen den Erholung suchenden Marler Bürgerinnen und Bürger einen abwechslungsreichen, ökologisch intakten, gepflegten, sicheren Erholungswald bieten.

Im Stadtgebiet sorgen zwei Baumpflegekolonnen des Zentralen Betriebshof für die kontinuierliche Pflege der gut 14.000 Stadtbäume.

Dieser Wälder, Grünflächen und Freiräume gilt es zu erhalten! DARUM GRÜN!

(Textquelle: ZBH Marl)

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