Hüls soll attraktiver werden

Die geschätzten Kosten für Planungen und Ausführung belaufen sich laut Schätzungen auf 7,1mio Euro. Die Verwaltung hofft das davon 5mio durch Fördermittel gedeckt werden können und 0.5mio durch private Investoren gestemmt werden. Bereits 2020 sollen die Planungen beginnen und bis 2023 soll ein Großteil der Maßnahmen abgeschlossen sein.

Sachverhalt

Im „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Marl 2025 + (ISEK 2025)“ aus demJahr 2016 ist die Entwicklung der Ortsmitte des Stadtteils Hüls als Leitprojekt 3beschrieben und beschlossen worden.
Hinter dem Begriff Leitprojekt steht die Absicht, den Handlungsraum verstärktzu bearbeiten und zu einem Schwerpunkt der Stadtentwicklung zu machen. Dabei geht es nicht nur um eine Maßnahme, sondern um ein Bündel in unterschiedlichen Handlungsbereichen. Welche konkreten Entwicklungsziele mit welchen Maßnahmen in welcher Zeit erreicht werden sollen, wurde im ISEK einer vertiefenden Untersuchung zugewiesen. Dazu wurde analog zum Verfahren für die Stadtmitte ein Handlungskonzept beauftragt und in einem gut einjährigen Arbeitsprozess unter Beteiligung der Politik, der Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort erstellt. Der Entwurf des Handlungskonzepts wird hiermit vorgelegt. Mit dem Handlungskonzept werden unter dem Leitziel einer „LebenswertenOrtsmitte mit Anschluss ans Grüne“ verschiedene Oberziele und Arbeitsschrittebeschrieben und spezifiziert:

Die Oberziele lauten:

1. Sicherung und Stabilisierung des Einzelhandels- und Dienstleistungsbesatzes
2. Bedarfsgerechte Entwicklung von Wohnraumangeboten
3. Aufwertung der Aufenthalts- und Gestaltqualität öffentlicher Räume (zur Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs)
4. Steigerung der Erreichbarkeit und Qualifizierung vorhandener grüner Freiräume
5. Zukunftsfähige Entwicklung verkehrlicher Infrastrukturen durch nachhaltigen Umbau.
6. Teilhabe und Mitwirkung der Bewohner/Innen am Erneuerungsprozess

Beschlussvorschlag
1. Der Stadtplanungsausschuss nimmt das Konzept zur Kenntnis.
2. Die Verwaltung wird beauftragt den Konzeptentwurf in einer Bürgerversammlung vor- und zur Diskussion zu stellen
3. Das Konzept soll den Ausschüssen und dem Rat zur Beschlussfassung in der Sitzungsperiode vor der Sommerpause 2019 vorgelegt werden.

Zum Handlungkonzept

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