Mehr als 52mio Euro Investitionen in bessere Straßen

Um zu verdeutlichen, welche Projekte bereits realisiert wurden, sei im Folgenden der Zeitraum von 2014 bis 2018 im Detail betrachtet. In der Summe sind in diesem Zeitraum Investitionen in die Erneuerung der Straßenoberfläche von mehr als 13 Mio. Euro geflossen.

Aus dem Straßenbau wurden in den Jahren 2014-2018 folgende Maßnahmen
durchgeführt:

Bergstraße–Victoriastraße – 3. und 4. Bauabschnitt zwischen Römerstraße und Ziegeleistraße
Quartiersplatz Max-Reger-Straße
Deckensanierung Halterner Straße / Hülsbergstraße
Endausbau In de Flaslänne
Fertigstellung der Astrid-Lindgren-Straße
Breddenkampstraße zwischen Paul-Schneider-Straße und Langehegge
Heisterkampstraße zwischen Bergstraße und Paul-Schneider-Straße und
Teilstück Breddenkampstraße
Deckensanierungen im Gewerbegebiet Elbestraße
Deckensanierungen im Bereich Willy-Brandt-Allee und Herzlia-Allee
Sanierung der Brücke Rottstraße
Geh- und Radwege Hülsbergstraße
Fertigstellung Vollrathskamp und Elisabethstraße
Oberflächenbehandlungen Sickingmühler Straße, Hülsbergstraße und
Breddenkampstraße

Diese Aufwendungen werden aus dem städtischen Haushalt als
Straßenbauinvestitionen finanziert.

Daneben wurden einige größere Erschließungsmaßnahmen mit Personaleinsatz von Seiten des Straßenbaus begleitet:
Fertigstellung von Baugebieten (In den Loeauen, Budapester Straße, In den Orthöfen-Wellerfeldweg)
Teilfertigstellung der Baugebiete (Gartenstadt-Neue Schlenke, An St. Heinrich, Franz-Emschermann-Straße) als Begleitung der privaten Erschließungsträger

Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl beabsichtigt im Kalenderjahr 2019/2020 folgende Straßenbaumaßnahmen bzw. eine Gewässerausbau- und Brückenbaumaßnahme im Gesamtvolumen von 7,75 Mio. Euro durchzuführen:
Römerstraße – 1. und 2. Bauabschnitt (Straßenausbau nach Förderrichtlinien)
Langehegge – Lärmsanierung – Kommunalinvestitionsförderungsgesetz
Brassertstraße – Lärmsanierung – Kommunalinvestitionsförderungsgesetz
Park & Ride-Plätze Bahnhof Sinsen und Gräwenkolkstraße – ÖPNV-Förderung
Ersatzneubau der Fuß- und Radwegbrücke über den Sickingmühlenbach an der Lessingstraße

Daneben sind folgende Deckensanierungen in Vorbereitung:
Deckensanierung Herzlia-Allee von Pommernstraße bis Bergstraße
Deckensanierung Paul-Baumann-Straße

Folgende Maßnahmen mit einem Volumen von 1,35 Mio. Euro sind bereits vergeben und in der Durchführung
Bushaltestellen – Barrierefreie Umgestaltung –
Kommunalinvestitionsförderungsgesetz
Dümmerbach – Erstellung einer Flutmulde mit ökologischer Verbesserung des Dümmerbachs und Erneuerung des Einlaufbauwerkes
Ringerottstraße – Endgültige Fertigstellung

In den Jahren 2014 bis 2019 wurden daneben durch die Abteilung

Stadtentwässerung des Zentralen Betriebshofes diverse Oberflächenwiederherstellungen in Zusammenhang mit Kanalbaumaßnahmen durchgeführt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass erst im 3. bzw. 4. Quartal 2016 die Abteilung im Bereich der Planung und Durchführung von Kanalbaumaßnahmen vollständig besetzt war. Es konnten erst in diesem Zeitraum die Stellen von zwei Entwässerungsplanern und zwei Bauleitern wiederbesetzt werden. Die positiven Auswirkungen dieses Umstandes machten sich schon ab 2017 bemerkbar. Der Kanalbau arbeitet außerordentlich erfolgreich und überschreitet mit dem
Volumen der umgesetzten Baumaßnahmen die Abschreibungsquote deutlich!

In einzelnen wurden folgende Maßnahmen die in den Jahren 2014 bis 2018 mit einer Bausummen von über 20 Mio. Euro durchgeführt worden
 Schützenstraße, Kerkenkamp, Brüggenpoth
 Nonnenbusch
 Hülsstraße
 Silvertstraße, Cheruskerstraße
 Karl-Liebknecht-Straße, Saarlandstraße, Wiesenstraße
 Hervester Straße (Schillerstraße, Matthias-Claudiusstraße) und Hebbelstraße
 Lessingstraße (Bereich Einmündung Carl-Duisberg-Straße bis Hausnummer 13)
 Goethestraße (Bogenstraße, Ringstraße), Schillerstraße (Goethestraße Hausnummer 107) Uhlandstraße und Rilkestraße, Bonifatiusstraße (Agnesstraße, Gerdastraße)
 Ophoffstraße
 Max-Planck-Straße (Hagenstraße, Gaußstraße)
 Dammstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Vikariestraße
 Kniestraße, Gerhard-Jüttner Weg, Julius-Leber-Straße
 An Knickershütt, Borgsheider Weg, Birkenbusch
 Habichtstraße
 Bussardstraße, Kranichstraße
 Kaspar-Grove-Straße (Hembrauk bis Brücke Weierbach)
 Hermann-Löns-Straße
 Nachtigallenweg/Möwenweg/Schwalbenstraße
 Siebenwinkel
 Friedhofstraße (Dorfstraße bis Oberkamp), Hellweg
 Ovelheider Weg (Max-Reger-Straße bis Georg-Herwegh-Straße)
 Schwabenstraße, Frankenstraße, Thüringer Straße
 Beethovenstraße
 Meisenstraße

Aktuell laufen noch die Maßnahmen
Hessische Straße, Rheinische Straße, Im Frett, Schürenkamp
Heyerhoffstraße
Gräwenkolkstraße
Brassertstraße
Bartholomäusstraße

Diese Maßnahmen werden noch in 2019 beendet werden.

In den Jahren 2019/2020 sollen noch die folgenden Kanalbaumaßnamen mit Oberflächenwiederherstellungen im Gesamtvolumen von 11,5 Mio. begonnen werden:
Druckrohrleitung Lipper Weg über Rappaportstraße und Kampstraße
(Rappaportstraße bis Dümmer Weg) – ab Sommer 2019
Langenbochumer Straße – 3. Quartal 2019
Pommernstraße, Westfalenstraße, Drewerstraße – 4. Quartal2019
Märkische Straße – 3.Quartal 2019
Obersinsener Straße, Neulandstraße – 4. Quartal 2019
Kinderheimstraße (Bergstraße-Im Spanenkamp) – 4.Quartal 2019
Gaußstraße, Max-Planck-Straße, Röntgenstraße – 2020
Heyerhoffstraße, Siegfriedstraße, Widukindstraße, Wielandstraße,
Nibelungenstraße – Ende 2020

In der Zusammenstellung der Kanalbaumaßnahmen sind nur Maßnahmen berücksichtigt, in denen auch die Straßenoberfläche wiederhergestellt wurde. Regenrückhaltebecken und Linermaßnahmen sind hierbei nicht berücksichtigt.
Die Verwaltung arbeitet mit Hochdruck an den Sanierungsprojekten zur Optimierung der städtischen Verkehrsinfrastruktur. Dabei ist die Verwaltung bemüht, die Belastung der Bürgerinnen und Bürger auf ein geringstmögliches Maß zu reduzieren. Die Reihenfolge der Sanierungsprojekte ergibt sich ausschließlich aus technischen oder planerischen Gründen bzw. wird aus Fördermaßnahmen bestimmt. Ein zeitnaher und vollständiger Abbau der über Jahre entstandenen Aufgaben ist auch unter Einsatz allen bereitgestellten Personals, Einbeziehung von geeigneten Ingenieurbüros und der zur Verfügung stehenden Mittel nicht möglich. Im Zusammenhang mit Tiefbaumaßnahmen ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass es sich bei einer stetig steigenden Anzahl von öffentlichen Vergaben bei gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl verfügbarer Tiefbauunternehmen immer schwieriger wird, im Zuge der Ausschreibung geeignete Firmen für die Maßnahmen zu gewinnen.

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