Radschnellverbindung Herzlia-Allee – Rappaportstraße

Die Stadt Marl hat bei der Planungsgesellschaft BüroStadtVerkehr ein umfangreiches Mobilitätskonzept in Auftrag gegeben, um Entscheidungen darüber treffen zu können, wie der Verkehr im Stadtgebiet in der Zukunft aussehen sollte. Begleitend dazu hat die Firma teamred ein Fahrradverkehrsaudit in der Stadt durchgeführt.

Nicht überraschend war die Erkenntnis, dass 63% des Verkehrs innerhalb der Stadt Marl mit dem Auto zurückgelegt werden. Um dieses Verhältnis vom Auto zu umweltschonendem Fuß-/Rad- und ÖPNV Verkehr zumindest auf 50%:50% zu ändern sind eine Vielzahl von Änderungen im Mobilitätskonzept vorgeschlagen worden.
Eine Verkehrswende ist anzustreben.

Die Mobilitätsuntersuchung hat ergeben, dass die Herzlia-Allee und die Rappaportstraße lediglich von 10.000 – 15.000 Pkw pro Tag genutzt werden. Dafür sind beide Straßen deutlich überdimensioniert. Eine Reduzierung von 4 auf 2 Fahrspuren bietet sich daher an.

Dadurch ergibt sich auf beiden Straßen ausreichend Platz für eine Radschnellverbindung. Kostengünstige Lösungen sind anzustreben.

Diese Maßnahme ist auch im Hinblick auf eine spätere überregionale Vernetzung von Radschnellwegen zu sehen.


In diesem Zusammenhang beantragen wir:

Die Verwaltung erarbeitet Möglichkeiten die Herzlia-Allee und die Rappaportstraße auf zwei Fahrspuren zurückzubauen

Der freigewordene Verkehrsraum wird für den Radverkehr freigegeben und als Radschnellweg genutzt.

Eine Vernetzung mit überregionalen Radschnellwegen ist in die Planung mit einzubeziehen.

Verwandte Artikel