Schaffung eines Umwelt- Grünflächen- und Klimaschutzamts

Der Rat der Stadt Marl hat in seiner letzten Sitzung Marl zur Klimanotstandskommune erklärt. Dieser schon lange überfällige Schritt stellt einen ersten Schritt zum Bekenntnis zur Wichtigkeit des klimaschonenden Handelns dar. Ein Blick auf die klimarelevanten Folgen einer Entscheidung wird damit mindestens genauso wichtig wie die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung derselben.
Wie soll das in die Praxis umgesetzt werden, damit der Beschluss kein Lippenbekenntnis bleibt?
Die Verwaltung muss eine entsprechende Organisation einrichten.
Gleichzeitig ist festzustellen, dass der Grünflächenbereich seit Jahren über verschiedene Ansätze hin und her organisiert wurde und eine ernstzunehmende Struktur nicht erkennbar ist.
Eine Rückführung des Bereiches in eine selbstständige Organisationseinheit mit gleichzeitiger Zuordnung des wichtigen Themas Klimaschutz erhöht aus Sicht unserer Fraktion könnte sämtliche Umweltbereiche unter einer Führung vereinen.
Die jetzige Verwaltungsstruktur, in der der Umweltbereich lediglich dem Planungsamt zuarbeitet, ist nicht mehr zeitgemäß und sollte wegen der Bedeutung des Themas daher direkt der Verwaltungsleitung unterstehen.

Aus diesem Grunde beantragen wir:
Wir beantragen die organisatorische Umsetzung des Klimanotstandsbeschlusses innerhalb der Verwaltungsstruktur.
Dies soll durch ein unmittelbar an die Verwaltungsleitung angebundenes Amt für Klimaschutz, Grünflächen und Umwelt realisiert werden.

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